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Gleich über zwei Strände verfügt das Ostseebad Eckernförde. Im Ortsteil Borby begann übrigens die deutsche Badekultur vor gut 170 Jahren - Eckernförde ist damit das älteste Seebad Deutschlands. Dessen Hauptstrand erstreckt sich über gut zwei Kilometer, diese Länge erreicht der deutlich geringer frequentierte Südstrand nicht ganz. Am Südstrand findet sich auch der FKK-Abschnitt. Ausschließlich „Textilisten" vorbehalten ist der attraktive Hauptstrand. Nur dort kann man Strandkörbe mieten. Angenehm fällt nicht nur auf, dass Ruhe und Entspannung selbst an diesem belebten Strandabschnitt zu finden sind. Gewonnen hat der Eckernförder Hauptstrand (mit zwei kleinen Seebrücken) auch durch die neue Promenade. Besonders im südlichen Teil sieht sie richtig hübsch aus. Bemerkenswert ist die Strandsauberkeit - bei einer relativ dichten Strandkorb-Besetzung wie am Hauptstrand nicht überall die reine Selbstverständlichkeit. Selbst am Hauptstrand haben die Eckernförder noch Freiräume geschaffen für Spielplatz-Oasen. Richtig ausbreiten kann sich der Urlauber am Eckernförder Südstrand, zu finden an der B 76 - mit eigenem Günstig-Parkplatz und neuem Strand-Bistro. Hier ist der Sandstrand naturbelassen und deutlich schmaler, aber die Kinder haben ordentlich Platz zum Umgraben. Eine “Strandabgabe”, also eine Gebühr für das Betreten des Strandes, wird in Eckernförde nicht (mehr) verlangt, wohl aber eine “Kurtaxe” von allen Gästen, die in Eckernförde übernachten.
Besonderheiten: Fast neue Promenade mit einem guten und vielfältigen gastronomischen Angebot, Meerwasserwellenbad. Eigene Surf- und Aktionsstrand im Südabschnitt.
Gesamteindruck: Eckernförde bietet beides - sonnenbaden wahlweise zusammen mit vielen oder mit wenigen Leuten, attraktiv und immer noch steigerungsfähig ist die enge Anbindung von City, Hafen und Hauptstrand.
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