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Am Steinwarder Strand von Heiligenhafen geht die Post so richtig ab. Zwischen Festland und Fehmarn, die Fehmarnsund-Brücke immer im Blick, wird keineswegs bloß in der Sonne gefaulenzt. Eine ordentliche Brise weht eigentlich immer, für die norddeutsche Windsurferszene ist dieser Strand deshalb ein angesagter In-Treff.
Auf der schmalen Landzunge (dort wo das Wäldchen lichter wird) parken Surfer-Vans im Dutzend, während die Beach-Boys über die Ostsee heizen. Das reine Badeleben an diesem zwar schmalen, aber 4,8 Kilometer (!) langen Strand spielt sich jedoch mehr im Bereich der Rettungsschwimmer-Hauptwache ab. Dort findet sich auch ein gastronomisches Angebot, das ein Urlauber zum Wohlbefinden so braucht.
Das sollte Schule machen: Die Strandübergänge sind im Ostseeheilbad Heiligenhafen kindgerecht mit Figuren und Symbolen gekennzeichnet - nicht mit Zahlen. In Strandnähe finden sich nur kostenfreie Parkplätze.
Besonderheiten: sechs Badestege, Tretboot- und Katamaranvermietung
Gesamteindruck: Ruhiger Familienstrand hinter Wäldchen und kleinen Dünen in einem beschaulichen Badeort mit gewachsener Infrastruktur (Hafen und Altstadt).
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